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Darum Fluvia

Warum ausgerechnet mit mir?

Drei Antworten – und zum Schluss die Frage, wann Sie mich besser nicht beauftragen.

Aus der Praxis

Erst Anwender, dann Berater

Vom Marktstand zum Franchise-System. Odoo war mein Werkzeug, bevor es mein Beruf wurde.

Bevor ich Betriebe beraten habe, habe ich selbst einen aufgebaut. Angefangen mit Irisfotografie auf Märkten: Excel-Listen, eine provisorische Kasse, unzuverlässiges Netz. Vor knapp zehn Jahren kam Odoo 9 dazu, und das Unternehmen ist in das System hineingewachsen, bis daraus ein internationales Franchise wurde.

Ich habe an der Kasse verkauft, im Labor produziert, Ware bestellt und Reklamationen abgearbeitet – und am Monatsende die Konten selbst abgestimmt. Nicht als Berater, sondern weil es mein Betrieb war und die Arbeit gemacht werden musste. Vom Marktstand bis zum Jahresabschluss: ich weiß, wie sich ein Ablauf anfühlt, der auf dem Papier stimmt und im Alltag klemmt.

Das ändert, wonach ich frage. Nicht „welche Module brauchen Sie“, sondern was gerade schiefgeht und woran Sie es merken. Die Software kommt danach.

Mein Ansatz

Standard, wo er trägt. Individuell, wo es sich lohnt.

Weder Standard-Purist noch Bastelbude.

Wie der Preis entsteht

Die Odoo-Branche predigt „Standard first“ – aus gutem Grund: individueller Code muss bei jedem Versionswechsel mitgepflegt werden. Die übliche Antwort darauf lautet: passen Sie Ihre Prozesse der Software an.

Das ist mir zu billig. Wenn ein Ablauf Ihr Geschäft von anderen unterscheidet, ist er kein Sonderwunsch, sondern Ihr Vorteil – den geben Sie nicht auf, weil eine Software es so vorsieht.

Standard, wo er passt – schnell, günstig, ohne Pflegeaufwand. Individuell, wo Sie einen echten Prozessvorteil haben – und dann mit garantierter Versionspflege, damit Sie beim nächsten Update nicht allein dastehen.

Damit das kein Freibrief wird: jede Anpassung entsteht aus dem Anforderungskatalog – mit dem Vorteil, der sie begründet – und nicht, weil sie sich im Termin gut angehört hat.

KI-nativ aufgebaut

Gebaut auf KI, nicht nachgerüstet

Der Unterschied ist nicht das Werkzeug, sondern wann es dazukam.

In der klassischen Beratung geht viel Zeit in die Zuarbeit: Gespräche auswerten, Prozesse dokumentieren, Anforderungen sortieren, Angebote bauen. Dafür halten viele Anbieter ganze Mannschaften vor – Berater, Junior-Teams, Entwickler. Die stehen alle in Ihrer Rechnung.

Genau diese Zuarbeit lässt sich heute in großen Teilen automatisieren. Für Fluvia war das nie eine Umstellung, sondern der Ausgangspunkt. Die Werkzeuge dafür sind eigene Software – etwa ein Modul, das Gesprächstranskripte in belegte Anforderungen zerlegt: jede Anforderung mit der Stelle, aus der sie stammt. Dieser Katalog trägt später die ganze Umsetzung.

In der Umsetzung

Wo Sie es merken

Alles vor dem Angebot kostet Sie ohnehin nichts. Interessant wird es danach.

Erweiterungen, Schnittstellen und die Übernahme gewachsener Altdaten entstehen KI-gestützt – geprüft gegen Odoos eigene Struktur. Felder zuordnen, Datensätze bereinigen, Importe testen: Handarbeit, die früher Wochen gebunden hat, ist heute eine Frage von Tagen.

Verlangt ein Projekt etwas, das die Werkzeuge noch nicht können, baue ich es dazu – nicht im nächsten Quartal, sondern am selben Tag.

Wer länger im Markt ist, kann da nicht ohne Weiteres nachziehen: eingespielte Abläufe, Auslastungsplanung und ein Geschäftsmodell, das an bezahlten Stunden hängt. Das ist kein Vorwurf, das ist Statik. Sie merken den Unterschied an Geschwindigkeit und Preis.

Eines können die Werkzeuge nicht: Ihren Betrieb kennen. Die Analyse findet bei Ihnen statt, nicht im Chatfenster – und sie ist mit dem ersten Termin nicht erledigt. Jede neue Anforderung, die im Projekt dazukommt, muss wieder ins Verhältnis zum Ganzen gesetzt werden: was hängt daran, was fällt dadurch weg, was bricht an anderer Stelle. Das ist die Arbeit, die keine KI übernimmt.

Gemessen wird am Ende nicht, wie schnell etwas gebaut war, sondern ob jeder einzelne Prozess hinterher leichter läuft als vorher. Genau dafür ist die Zeit da, die die Werkzeuge frei machen.

Abgrenzung

Wann ich nicht der Richtige bin

Der Satz, den Sie von Beratern selten hören.

Über mich

Wenn Sie genau ein Werkzeug brauchen und sonst nichts – nur Rechnungen, nur einen Shop – dann kann Odoo trotzdem die richtige Wahl sein: eine einzelne App ist bei Odoo dauerhaft kostenlos, mit unbegrenzt vielen Nutzern. Einrichten können Sie die selbst. Dafür brauchen Sie keinen Berater und schon gar nicht mich.

Ich komme ins Spiel, sobald mehrere Bereiche zusammenspielen sollen: Verkauf und Lager, Vermietung und Abrechnung, Fertigung und Einkauf. Wie groß der Betrieb ist, spielt dabei keine Rolle.

Wenn im Betrieb niemand Zeit hat mitzumachen, wird es teuer und trotzdem nicht gut. Ein ERP-Projekt braucht Menschen, die ihre eigenen Abläufe erklären und Entscheidungen treffen. Diese Zeit lässt sich nicht einkaufen, auch nicht bei mir.

Und wenn sich durch die Software nichts ändern soll, dann sage ich Ihnen das im Erstgespräch, statt es später herauszufinden. Ein Projekt anzunehmen, das Ihnen nichts bringt, kostet uns beide mehr als die Absage.

Bereit für klare Prozesse?

Kostenlose Erstberatung – unverbindlich und persönlich. Wir schauen uns gemeinsam an, wo Ihre Abläufe hängen.